Der erste Eindruck

29Aug2013

 

Hallo Freunde, Freundinnen, Bekannte, Langenichtangerufene, Nichtangeschriebene und Leute die ich nicht kenne aber doch Interessierte, ich bin gut angekommen.

Jetzt erzähle ich euch ein wenig über die ersten eindrücke meines Aufenthalts in Kigali City.

 

Über dem arabischen und afrikanischen Luftraum gab es viele Kinofilme, viel zu Erzählen und viel Zeit um über das Neue Abenteuer nachzudenken. Ich guckte verschiedene Filme und konnte nicht so wirklich schlafen.

Nach dem Umstieg in den Flieger, der über viele afrikanische Länder  auf unser neues Zuhause zu steuerte, lernte ich einen jungen Uganda kennen mit dem ich viel redete und laut, vielleicht auch zu laut lachte was vielleicht nicht zu letzt an den die 3-5 Drinks lag die ich mit ihm zusammen genoss.

Der Flug lief bis Uganda ohne Probleme aber nun lies mich  die vor Freude die Aufregung vergessen aber vielleicht war es auch nur die Müdigkeit die nach so langer Zeit ohne Schlaf zwangsläufig kommen musste.

Als ich und meine neuen Freunde am Flughafen er Millionenstadt standen sahen wir schnell den unterschied zu der noch vor wenigen stunden passierten Stadt Doha.

Rote erde gegen heißen beton, alte Autos gegen BMW und Bentley. da guckt man schon etwas komisch. aber ur für ein paar halbe Sekunden.

D. der uns am Flughafen abholte war sehr nett und begrüßte uns herzlich und konnte es kaum erwarten sich unsere Koffer zu schnappen um sie mit sich auf die Ladfläche des picups zu schwingen, um uns in unsere vorläufige Bleibe zu transportieren. Das jemand auf einer Ladefläche sitzt ist hier ganz normal. Es dürfen eben nur nicht vorne mehr als zwei sitzen. Hinten und draußen ist das eher relativ.

Unser Fahrer, der sich später als Bruder von d. entpuppte machte auch einen sehr netten wenn auch stilleren Eindruck.

Nach dem ersten ankommen und dem ersten Auspacken. Trafen wir uns auf dem Gelde von St. paul, einem wohn und Hotel komplex, um die ersten Schritte in die neue Welt zu wagen.

Es ging in die Stadt, um zum einen die ersten wichtigen Sachen fürs „Klarkommen“ in Ruanda zu klären, wie beispielsweise eine neue afrikanische SIM-Karte,  zum anderen uns die stadt etwas zu zeigen und das erste mal mit uns in einem ruandischen Lokal zu essen.

Es ist hier sehr verbreitet an Buffets zu esse. Dabei ist es zu beachten das man sich nur einmal auftun kann. Daher sieht man bei Afrikanern hier in lokalen regelrechte Berge die sie auf ihren Tellern aus Reis Bohnen Pommes und Fufu bauen.

Man trinkt sehr gerne Fanta und ein im vergleich zu deutschem leichtes Bier mit Namen Primus.

Nach weitern Tagen des Entdeckens, zum Beispiel des großen Marktes in Kigali, und weiteren organisatorischen dingen wie das  Visum, lernten wir die Vorbesetzungen und Vormieter kennen.

Wir verstanden uns sehr gut. Wir tauschen Informationen über das leben in Kigali aus was meist nur einseitig geschah.

Aber schon jetzt konnte ich eigene Eindrücke und Begebenheiten preisgeben um sie mit den anderen zu belachen und zu diskutieren.

Als wir nun endlich in unser neues altes Haus ziehen konnten war ich über glücklich. Das Haus hatte ich schon zuvor auf Fotos sehen können aber das es so groß war hätte ich nicht gedacht.

Gerade da wir nun nicht wie geplant zu dritt darin leben sollten sondern nur zu zweit. Dazu kommt noch das ich darüber nach dachte das in einem Raum der so groß wie mein Zimmer oftmals ganze Familien leben. Ein komisches Gefühl in so einem Überfluss zu schwimmen wenn die Armut direkt hinter dem großen grünen Tor ist.

 Kleine abstriche mussten wir aber doch machen.

Keine funktionierende Dusche. Das bedeutet aber nicht das wir uns hier nicht waschen. Wir begießen uns jeden morgen mit Eimern Flaschen uns alles was wir so finden um uns den Staub abzustreifen der jeden Tag aufs Neue wieder da ist. Zwar ist dies etwas nervig aber ist alles noch im Rahmen.

Natürlich haben wir auch keine Waschmaschine, die ersten Tage wuschen wir mit der Hand. Das ist relativ ok aber schon etwas zeitaufwendig, jedoch sinkt die Hektik und das Gefühl der Ruhe kommt schnell als Ablösung.  ist hier in Afrika wohl zwangsläufig und angenehm da man ständig warten muss. Sei es nun auf Arbeitskollegen auf Freunde die man treffen will oder einfach auf das Abfahren des Busses der keinen Fahrplan besitzt.

 Aber zurück zum Thema

 Der „Housboy“ kümmert sich um die Säuberung das Hauses so dass nicht mehr soviel arbeit für uns Bewohner anfällt. Er ist sehr nett und lacht oft während seiner Arbeit.

In meinem Zimmer hängen schon viele Sachen aber ich denke das neben den Bildern von Freunden, meiner Familie und anderen diversen Bildern noch platz ist für neue Requisiten und Bilder.

Für mich fing die Arbeit in meiner Organisation, der FADPR erst am 26.08 an. Der erste Arbeitstag war sehr entspannt und sollte mir erstmal einen Überblick über die Arbeitsweise und die Themen in der NGO geben.

Das besonders schöne an Afrika ist das man hier sehr schnell Leute kennen lernt. Ich habe schon viele Leute kennen lernen können, sei es auf der Straße oder andere Freiwillige die schon nach so kurzer Zeit richtige Komplizen geworden sind. Wir gehen hier gerne feiern da die Clubs für unsere Verhältnisse relativ billig sind und die Menschen in ihnen immer sehr ausgelassen tanzen singen und Spaß haben, das würde ich mir auch für deutsche Clubs wünschen.

Vielen dank fürs lesen freunde, ich melde mich bald wieder mit neuen Informationen über das weitere Geschehen hier in Kigali, die ich jetzt schon „citty of d Hills“ nenne. Es gibt hier echt so viele Berge und von so vielen Orten eine Aussicht die man da wo ich her kommen nicht so einfach findet außer man kennt diese diversen Orte, was aber nur wenige tun.

 Jan

 

Nur noch ein paar Tage!

08Aug2013

In  gut einer Woche werde ich in den Flieger steigen und das deutsche gegen das afrikanische eintauschen. Jetzt da es so nahe vor mir steht wie dieser Koffer, fühlt es sich noch mal ganz, ganz anders an als in den letzten Monaten.

 Was soll ich alles mitnehmen?

Ja, ich habe eine Liste aber ob das alles reicht ist die Frage. Ich fliege ja nicht nur für 2 oder 3 Wochen in den Urlaub. Da muss man ja ganz anders packen als jetzt.

Na ja, ich hoffe ich nehme alles mit was ich brauche und vergesse nur unwichtige Sachen.

Bis denn, denn.

J.S.

Bald geht es los

20Juni2013

Ja, bald geht es los.

Genau ein Jahr werde ich in Ruanda leben und arbeiten. Bis zum Abflug ist es jetzt noch knapp ein Monat hin aber von Aufregung bis her keine Spur. Außer dieses Zittern wenn man nur an Afrika denkt. Lachend

Zum glück ist es nicht so schlimm aber man merkt die Anspannung die alle paar Tage um einige Prozent steigt schon. 

In den zwölf Monaten die ich in Ruanda lebe, werde ich jeden Monat  zwei größere Berichte verfassen. Da ich aber gerne viele Fotos mache, werde ich viele von den dort aufgenommenen Bildern mit einer kurzen Beschreibung hochladen und mit euch teilen. Ich hoffe das euch, lieben Lesern mein Blog gefällt und die damit verbundene Aktion ebenso.

Kommentiert und fragt mich über alles aus und verfolgt meine Arbeit. Wenn ihr überlegt nach dem Abitur nach Afrika zu gehen könnte das hier ganz interessant sein.

 

Liebe Grüße, noch aus Deutschland

Jan S.